Teil eines Werkes 
1. Theil, Auswahl kleiner Erzählungen : 1. Theil, Kleine Romane und Erzählungen (1819)
Entstehung
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deine Mutter nicht ſehen willſt, haſt du ihr nicht vergeben. Auch ſehe ich das große Ungemach bei der ganzen Sache nicht ein. Du und dein Bru⸗ der beſitzen ein unabhaͤngiges Vermoͤgen; deine Mutter hat einen reichen, achtbaren Mann ge⸗ heirathet, deſſen einzige Fehler ſind, daß er ein⸗ mal Diener in dem Hauſe war, dem er jetzt als Prinzipal vorſteht, dos heißt, daß er erſt lernte, ehe er Renaſee⸗ und daß er dein Siiefdaceke ge⸗ worden Aſt. 4 49 20

„Aber, lieber Herr, bbededken ſie doche eine Frau von Stande, wie meine Mutter, mit ei⸗ nem Manne verheirathet, der Buschaus Mche vor⸗ ſtellbar iſt!“—. 1 enn„Nicht vorſtellbarc— Was meinſt du ei⸗ gentlich damit?— Verſtehſt du darunter daß er nicht am Hofe vorzuſtellen iſt?— Nun, wenn er nur einſt an dem höͤchſten aller Hoͤfe ſo gerecht befunden wird, als ein ſchwacher Menſch es ſeyn kann, das iſt die einzig wichtige Sache, und dieſe Fähigkeit leugneſt du nicht in ihm ab. — Nein, komm, mein Sohn, bleib ruhig ſitzen, und ſchuͤttle nicht ſo unruhig mit deinen Knieen an einander; zur Vergeltung fuͤr deine Geſchichte