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ſchweigen ſiel.
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die Ausſicht aus dem hinterel Theile der Woh⸗ nung auszumachen ſchien.
Die Vorderſeite des Gebaͤudes uͤberſah einen ſtillen, friedlichen Schauplatz. Am Fuße der Terraſſen ſchlaͤngelte ſich ein klarer Bach durch gruͤne Matten, die von duftendem Geſtraͤuch umzaͤunt waren; an beiden Seiten des Hauſes zogen vielfarbige Blumenbeete das Auge wunder⸗ voll an, und erfuͤllten die Luft mit ihren Wohl⸗ geruͤchen, waͤhrend Treib⸗ und Gewaͤchshaͤuſer
nebſt andern Neben⸗Gebaͤuden, in einem edlen
Style erbaut, dem Ganzen durch ihre architekto⸗ niſche Schoͤnheit noch neuen Reiz verliehen, und ſowohl den Geſchmack als den Reichthum der Beſitzerin verkuͤndeten.
„Welch eine Wonne muß es ſeyn, hier zu le⸗
ben!“ wiederholten die Reiſenden einmal um das
andere.
„Ja gewiß, und ich beneide dieſe Frau Arlington um den herrlichen Beſitz,“ ver⸗ ſetzte die in Gedanken verſunkene Frau Der⸗ ville, indem ſie den letzten Blick uͤber die rei⸗ che Herrſchaft warf, und dann in ein tiefes Still⸗
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