Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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der erſten Begegnung in Langen⸗Fabel, vorgeblich eifrige Beachtung fand, gaͤnzlich verſtummt ſcheint— daß Fallis ihr wahl⸗ verwandter und angenehmer vorkoͤmmt— daß ſie wohl lieber die Gemahlin eines be⸗ ſternten und bekreuzten Oberſten und Gra⸗ fen, als Frau von Irwell ſchlechtweg wer⸗ den moͤchte. Aber in tauſend verlobten Maͤdchen regt ſich, unzweifelhaft, aͤhnliche Sehnſucht und ſtreckte Graͤfin Roſalinde jetzt die Hand nach Dir aus, ſo duͤrfte— wer ſteht dafuͤr? dem Fraͤulein Erfeld wohl ein Seitenſtuͤck in dem Braͤutigam zuwach⸗ ſen und ſein Gefuͤhl dem ihren gleichen. Aber ward Alinen auch die moraliſche Kraft, die mich ihr dennoch treu erhalten, die An⸗ fechtung bezwingen, und„ ſelbſt im Gegen⸗ falle, das Heiligthum ihrer Ehre unbekraͤnkt laſſen muͤßte, waͤhrend dem die Untreue der Gattin den betrogenen Mann mit Schmach II. Theil. 14