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Ryno wartete lange genug. Er blickte in den Naͤhtiſch, da ſah es bunt aus und zwiſchen Blonden, Noten, Buͤchern und Baͤndern, ragten Blaͤttchen mit goldenem Schnitte, franzoͤſiſche Klinggedichtchen her⸗ vor, mit denen der Graf ſie, augenſchein⸗ lich, angebunden hatte. Ryno's Bild lag, ſtaubbedeckt, unter dem Wuſte und doch hatte Linchen, bei dem Empfange, frei⸗ willig gelobt, es, waͤhrend ſeiner Entfer⸗ nung, im Heiligthume ihrer Bruſt zu tra⸗ gen. Auf dem Naͤhkiſſen endlich erſchien ein F. mit Nadeln geſteckt, deren Kuppen es darſtellten. Alſo war der Graf bereits ihr Gedanke.
Jetzt kam ſie, flog an ſeinen Hals und ſagte, zwiſchen Luſt und Unmuth: Wie kalt und ſtarr Du biſt! Zum erſten Male uͤberdies, wo wir uns, Dank ſey dem Schnupfen der Mutter! auf meinem Stuͤb⸗
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