Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

189 durch die Wuͤrdigkeit des Weſens und des Waltens ſehn.

Aber dieſe Burg war jetz eine Llagen⸗ volle Trauerhalle, der wir, bis die Entſchei⸗ dung naht, den Ruͤcken kehren, um, mit Alma's Bruder, in Solow, ſeinem kuͤnfti⸗ gen Freudenreich' einzukehren. Er hatte, nach beendigter Heerſchau, den geſuchten Abſchied, hatte ihn als Rittmeiſter erhalten und war nun, unverzuͤglich, dorthin geeilt, um, lieber heut als morgen, ein gluͤcklicher Gatte zu werden. Die Entfernung hatte ſeine Sehnſucht beſchwingt, die Braut in ſeiner Phantaſie verklaͤrt und das neue Le⸗ ben lag, wie eine Feenwelt, am Ziele. Die⸗ ſes altritterliche Schloß ſollte ſein Eigenthum, die immer frohe, loſe, holde Aline ſein Weib werden; er ringsum demuͤthige Unterthanen, verpflichtete Freunde, willkommene Gaͤſte, und ſich, in jedem Spiegel, als Herr und

———

———

—

—

—

—

—