Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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Schnell, auf Fluͤgeln des Ungluͤcks, hat⸗ te ſich die Nachricht von dem Erkranken der guten Fuͤrſtin und der Gefahr, die bereits uͤber ihrem Haupte ſchwebe, in der Stadt und Umgegend verbreitet und nicht die Bedraͤngten allein, die ſie er⸗ quickt hatte, wohl Alle, denen Sinn und Fuͤhle fuͤr den Werth einer muſterhaften Frau und Landesmutter ward, ſandten Wuͤnſche fuͤr ihre Rettung gen Himmel. Die Kirchen fuͤllten ſich mit trauernden Ma⸗ tronen und Jungfrauen und ringsum ward der Geiſt der feiernden und frommen Liebe ſichtbar, die ein menſchlich gutes, tugendhaf⸗ tes Fuͤrſtenpaar, unwilluͤhrlich, in dem Herzen des Volkes anregt und tief begruͤn⸗ det.— Gluͤckliches Land, deſſen Fuͤrſten⸗ burg ein Tugendtempel iſt; in dem, ſo El⸗ tern als Kinder, edle Muſterbilder, gefuͤrſtet