16 Herz, den er, bereits drei Tage lang, be⸗ hauptet habe. Das Erſcheinen ihres Lieb⸗ lings aber, ſey gleichſam ein Huͤlfheer, wel⸗ ches jenen ſichern und vollenden werde. Julius hatte ſo eifrig getrunken als zuge⸗ hoͤrt. Edelgeſinnt, hoͤchſt erregbar und durch den Geiſt des ungewohnten Weines ſchnell berauſcht, fuͤhlte er ſich jetzt von der Milde und Entſagungkraft ſeines großmuͤthigen, heldenartigen Gegners beſchaͤmt, verkleinert und durch das erhabene Beiſpiel zur Nach⸗ eiferung entzuͤndet. Was biſt Du neben dieſem? dachte der Schwindelnde: Ueber⸗ ragt er Dich nicht, in alle Wege, wie die Ceder den Waldbuſch? Welche Schoͤne! welche Mannskraft! welche Seelenſtaͤrke! Armer, Heimatloſer, leuchtet Dir nicht ein, daß er, ſchon als Ebenbuͤrtiger, dem Wahn⸗ begriffe einer Hochgeborenen zuſagt? daß ſeine Anbetung ihres bloßen Bildes hinreicht,
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