Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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20¹ und ſein Loos dem Genius anheim zu ſtellen, der, nach Ryno's Wahn, ihm ſtill zur Sei⸗ te ging. So wendete ſich denn die Phan⸗ taſie, gezwungen, von der Huldin ab und muſterte die Erſcheinungen dieſes Tages. Ihm ſchwebte Armands furchtbare Schwe⸗ ſter, gleich einer Tyſiphone vor und wehe den Damen allen, den makelloſen ſelbſt, wenn es der Fuͤrſt fuͤr rathſam hielt, ſie wie⸗ der in den Familien⸗Kreis aufzunehmen. Er dachte ſich eine Cour bei derſelben, das Zagen der Bloͤden, die Angſt der Unreinen, die Wirkung von Georginens ruͤckſichtloſen, entſchleiernden Aeuſſerungen ein juͤngſtes Gerichtchen! Jetzt aber ſchlug er ploͤtzlich die Augen wieder auf, denn ihm war, als webe, athme, ruͤhre ſich Etwas im Hinter⸗ grunde. Zwar hatten leichte Wolken den Mond verſchleiert, aber ſein Licht reichte noch hin, jeden Gegenſtand unterſcheiden zu laſſen.