Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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Er fand ſie, bei der Ruͤckkehr, im Gaͤrtchen, unter Pflanzungen des verewigten Gatten; zu ihren Fuͤßen ſpielte ein Knaͤblein, das der Mutter glich, das er, voll Liebe zu den Kin⸗ dern, aufnahm und das ihm, ohne Scheu vor dem fremden, gewaltigen Krieger, trau⸗ lich umſchlang und ſich an ſeinem flimmern⸗ den Achſelband ergoͤtzte. Er ſagte zu Jener: im Beſitz eines ſo lieblichen, wohlthuenden Troͤſters, ſey es Pflicht, ihrem Grame zu wehren und in Demuth und Dankbarkeit die Hand zu kuͤſſen, welche ſie nur der Halb⸗ ſchied ihrer Guͤter beraubt habe. Bertha blickte in dieſem demuͤthigen und dankbaren Geiſte zu ihm auf und ſprach:

Herr von Irwell, Ihr Ausſehn, Ihr Benehmen und dieſe fromme Aeußerung ge⸗ ben mir den Muth zur Rechtfertigung me⸗ nes Zuſtandes, an die ich vielleicht noch ein

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