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Ich habe die Prinzeſſin immer beklagt, erwiederte Truwold: denn wer iſt ſicher vor der Rolle, die ihr das Verhaͤngniß aufdrang? Wer kann auf ſeinen Willen, auf Tugend und Erkenntniß zaͤhlen, wenn ein kalter
Hauch, ein verierter Bluttropfen, ein er⸗
krankter Nerve— wenn Flechtenſchaͤrfe oder Erbſuͤnde hinreichen, die Gottaͤhnlichen mit Elend zu bedecken— ſie dem Bloͤdſinne, der Kette, dem Hochgerichte zuzufuͤhren. Wir bewohnen insgeſammt ein unheimliches, dem Untergange geweihtes Haus, voll dunkler Kammern und Verſtecke, wo das Lichtſcheue, Verderbliche, niſtet.
A. Ich theile Ihre Ueberzeugung, ohne
mich von derſelben beruhigt zu fuͤhlen. Selbſt
dieſe Beilage der Aya erhebt meinen Muth
nicht. Die Gute, Eingeſchreckte, kehrt, wie
gewoͤhnlich, mit Eifer zum Beßten, ruͤhmt,
nothgedrungen, Georginens Reue und Sin⸗ 11*


