Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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156 Ihrem Blute beſpritzt, dem Hermelin⸗Man⸗ tel beigeſellen.

Truwold verneigte ſich tief und ſprach: bie oͤffentliche Meinung geſteht den Maͤchti⸗

gen nur Guͤnſtlinge zu— ein Wahn, der

Ihre Wuͤrde beeintruͤchtigt, und Ihre Selbſt⸗ ſtaͤndigkeit in Zweifel ſetzt— der nebenbei die Ruhe des Beguͤnſtigten verkuͤmmert und fuͤr die Dauer, ſelbſt auf meine Pflichten und Grundſaͤtze verderblich einwirken muß.

O, das ſind Grillen! rief Armand ver⸗ duͤſtert.

T. Ich gemahne mich oft„ wie ein Ausbund der Anmuth und Vollkommenheit, denn uͤberall begegnen mir ſuͤße Liebesblicke, feiernde Ehrfurcht und die ſprechende Sehn⸗ ſucht nach meiner Beachtung und Gegen⸗ gunſt. Das Vorzimmer wimmelt daheim von verſchaͤmten und ſtuͤrmiſchen Anbetern jedes Ranges und mein Mund betheuert ver⸗