Teil eines Werkes 
2. Theil (1830)
Entstehung
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benutze den willkommenen, guͤnſtigen Au⸗ genblick. Noch am Sonnabende war ich arm wie Hiob und Kompagnie, am geſt⸗ rigen Sonntage empfange ich die amtliche Mittheilung, daß mir der eben verſchiedene Oberſte Sternburg, ein ſeltſamer, hoͤchſt beguͤterter Kauz, zum Danke fuͤr einen, ihm auf dem Schlachtfelde erwieſenen Lie⸗ bedienſt zehntauſend Thaler vermacht hat. Nun iſt meine Witwe gedeckt, wenn ich ſterbe; um aber eine ſolche nachzulaſſen, muß des baldigſten fuͤr ein Weibchen ge⸗ ſorgt werden. Ob nun ein ſolches mich noch um mein Selbſt willen zu nehmen vermoͤge, ſoll Ihre ſchuld- und trugloſe Seele, offen und ehrlich wie vor Gott, ohne Zoͤgern und Umſchweife geſteh'n! Sie haben ja ſeit Ihrem Hierſeyn faſt taͤglich mit dieſem Hausgenoſſen und Haus⸗ freunde verkehrt, dem Sie tagtaͤglich liebens⸗ wuͤrdiger erſchienen und Ihr Geſchlecht ſieht