Teil eines Werkes 
2. Theil (1830)
Entstehung
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ben und Margarethen Zeit gewinnen wird. Koͤmmt Zeit, koͤmmt Rath!

Der Vorſchlag iſt gut! erwiderte die Schwaͤgerin nach kurzem Bedenken und da das Muͤhmchen morgen abgeholt wird, ſo will ich ihn meiner Tochter ohne Saͤu⸗ men mittheilen. Sie ging, ihr Schwa⸗ ger aber ſchritt dem heimlichen Plaͤtzchen unter der Thraͤnenweide zu, denn er be⸗ merkte waͤhreud des Zwiegeſpraͤches, daß es ſich dort rege und bewege, fand auch mit innigem Vergnuͤgen die nothgedrungene Braut des Dachslebener Despoten vor. Gret⸗ chen ſchaͤmte ſich der verweinten Augen und fuhr vom Raſenſitze auf, er aber zog ſie, eilig Platz nehmend, an ſeine Sei⸗ te und ſagte mit halblauter, mildſeliger Stimme:

Wie ſchoͤn, daß wir uns endlich ein⸗ mal unter vier Augen ſeh'n! Ich habe Ihnen ein Geheimniß zu entdecken und