Teil eines Werkes 
1. Theil (1830)
Entstehung
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Ritterſitze gehoͤrt, welchen ſein Inhaber, ein ruſſiſcher General, ſeit vielen Jahren nicht beſucht hatte. Des alten Pfarrers Stellvertreter ward jetzt ein junger Mann nach meines Vaters Herzen edel, be⸗ ſcheiden, fromm, ſo unterrichtet als gebil⸗ det, holdſelig uͤberdieß, beredſam und ge⸗ eignet, das Anziehende belehrend, den trockenen, dunklen Stoff verſtaͤndlich und ergreifend vorzutragen. Theodor Waͤhlau ward demnach unſer willkommener Geſell⸗ ſchafter und faͤnd in mir und Theonen eifrige, andaͤchtige Schuͤlerinnen. Ich ge⸗ mahnte mich wie jene geheiligte Freundin des Mittlers, wenn er des Sonntags an geweihter Staͤtte das Wort des Herrn verkuͤndigte und Waͤhlau erſchien mir im geſelligen Verkehre wie der unvergeßliche, zum Manne gewordene Emil Ich liebte jetzt wieder, doch wie die Gottesbraut den himmliſchen Verlobten. Gegen das