Teil eines Werkes 
1. Theil (1830)
Entstehung
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trauern half, ward mit den eingegangenen Thalern gefuͤllt und mittels einer Leiter, in der geheimen Schatzkammer, dem Rauch⸗ fange des unbenutzten Kamines aufge⸗ hangen. Da erklangen ploͤtzlich gewaltige Tritte im Vorhauſe; die Thuͤr flog auf, nach wenigen Secunden ſtand vor der Lei⸗ ter, von der ſie mit Entſetzen herabſchauete, ein junger, krauskoͤpfiger Vagabond, im abgetragenen Jaͤgerklede und mit dem Hirſchfaͤnger an der Huͤfte; ſeine funkeln⸗ den Augen ſchienen zu ſagen: Beſtelle Dein Haus, denn Du mußt ſterben. He⸗ da! rief er komme ich recht? Hier ſoll die Tante Rauhmund wohnen. Ich bin der Vetter, Wolfgang Herrlein aus Kienholz.

Der Geier wohnt hier! kreiſchte Angelika, welcher dieſe Anzeige wenigſtens die Todesangſt benahm; ſie klomm herab, ſie gab ſich zu erkennen und ſchrie laut