fort. Auf halbem Wege begegnete uns der zu⸗ ruͤckkehrende Wundarzt. Ich beklage, rief der Beſtuͤrzte, aber das heftige Erbrechen ward mir ſchon geſtern bedenklich. Immer deutet es guf eine Verletzung des Gehirns.
J. Tod alſo?
Fuit! entgegnete er, und bezeigte ſein Mit⸗ leid.
Wir fuhren ſchweigend weiter. Ich ſah die Nemeſis ſchweben uͤber dem Schloſſe, eine furcht⸗ bare Raͤcherin alles Frevels. Aber Herr Baron, ſprach ich endlich, Sie ſind ja ſein Erbe. Jh⸗ nen darf nichts entzogen werden.
E. Ich ſelbſt, Herr Siegfried, veranlaßte dieß Vermaͤchtniß. Immer bleibt ja noch ganz Roſenthal mein, und eine Maſſe baaren Gel⸗ des. Ihre Forderungen ſind Ehren⸗Schulden, die gehn vor. Wer Ihre Braut raubte, Ihre Freundin betrog, Ihr Haus verwahrloſte, hat Urſach, auf Erſatz zu denken.
J. Aber, was kuͤmmert das Sie?
Schillings Schr, 4ar Bd. 13


