Teil eines Werkes 
2. Theil (1818)
Entstehung
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376 Die Minna iſt fort! rief mir meine Frau, als ich, ſpaͤt am Abend, von einem Geſchaͤftsgang zuruͤckkam, entgegen. 4 Du biſt ja da! ſprach ich ſchmeichelnd, und umarmte ſie. Schon ſeit drei Uhr fehlt ſie! entgegnete die Verſtoͤrte, und zu ihrem Vater kam ſie nicht. Es wird ihr doch nichts begegnet ſeyn? J. Ich denke nicht. Aber vor kurzem ſprach ſie von der Flamme ihres Herzens, von unbe⸗ ſtimmter Sehnſucht und dergleichen. Die wird ihren Gegenſtand gefunden haben— Der Gegen⸗ ſtand werde ich ſeyn— S. Du biſt nicht klug! J. Und nun ſolgt ſie der Stimme des war⸗ nenden Gewiſſens, und flieht. S. Wie eingebildet!— J. Wuͤnſche Dir Gluͤck. Oder entbehrteſt Du lieber mein Herz als das Ihre? Saͤhſt Du Sie lieber in meinen Armen hier, als mich in den Deinen? S. Immer denkſt Du das Aergſte. O wie