Teil eines Werkes 
2. Theil (1818)
Entstehung
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hatte, Heilige von Himmelsglanz umfloſſen, deren Blicke die Beterinnen zum Paradis ver⸗ wieſen, und die blumigen Graͤber, durch wel⸗ che ſo Manche ſchon dahin gegangen war. Er ſah das hohe Chor, und lauſchende, verlan⸗ gende Augen hinter den Gittern.

Mutter, bat er und kuͤßte die welke Hand der Domina: laſſen Sie mich die Braͤute je⸗ nes Lebens ſehn. Der feurige, von dieſen Braͤuten beneidete Handkuß wirkte, Sie oͤff⸗ nete die enge Thuͤr. Schon war er oben, ſtand, umfloſſen von der Grazie der Jugend, entflammt von den Weinen und der leiſen

Gewalt des Eindrucks, ſchoͤn wie Johan⸗ nes, mitten unter ihnen, und ein dienſtferti⸗ ger Meßdiener unterhielt Jene indeß, am

Fuß der Chortreppe, mit nothwendig werden⸗ den Ausbeſſerungen. Angelo ſagte jeder ein verbindliches Wort und haͤtte jede gekuͤßt, wenn der Weg zu ſo viel uuberuͤhrten Lippen nicht von drei ſteinalten Schweſtern bewacht wor⸗