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Mit naſſen Augen lachte ich. Im Kreiſe meiner Kinder ſah ich den holden Genius, der jetzt, von Ahnungen ſeines Berufs ergriffen, in dieſem harmloſen Geſtaͤndniſſe das ſchoͤnſte Ge⸗ fuͤhl des weiblichen Herzens ausſprach und beru⸗ higte es durch die argloſe Verſicherung daß die⸗ ſer Wunſch unter die erfuͤllbaren gehoͤre.
Ach, fuhr ſie fort und entriß mir die gekuͤßte Hand: ach, ſolche Kinder ſind wohl die edelſte Gottes Gabe, ſein wahres, leibhaftiges Eben⸗ bild. Darum hatte ſie der Herr ſo lieb, denn ſeine himmelreine Unſchuld ſtrahlte ihm aus die⸗ ſen unbefleckten Spiegeln zuruͤck.
Auch aus dieſem! ſprach ich, und zog ſie ſanft an meine Bruſt: auch Dir hat er ſein Reich verliehen, das Reich der Unſchuld, und der Lie⸗ be. Der Tugend ſanfte Flamme, der Kindheit fromme Schauer, die heilige Gluth der Religion haſt Du in meinem Herzen aufgeregt. O, wen⸗ de Dich nicht ab, Du edle Blume! Dir ſchmeichl' ich nicht und kann die Wahrheit Dich verletzen?— An meine Bruſt! Sei Du mein Weib!


