Teil eines Werkes 
2. Theil (1818)
Entstehung
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29 worben hat, und es nun mit den Vornehmen verpraßt. Meines Vaters aͤlteſter Bruder iſt er. Ach, da koͤnnt' ich Ihnen viel erzaͤhlen! Schon ſeit drei Tagen lag die ſelige Mutter auf bem Brete, die lange Krankheit hatte uns ſo arm gemacht, daß wir nicht wußten, wie ſie mit Eh⸗ ren in ihr Grab kommen ſollte. Der Vater ſchrieb an den Kammerrath, denn hinzugehen wagte er nicht. Was der Jammer ihm eingab, ſchrieb er da, es haͤtte dieſe Steine bewegt, und bat um den Vorſchuß weniger Thaler— Noch heute ſoll er von dem Liebloſen Antwort empfan⸗ gen..

Pfuy, rief ich, Pfuy, Gott ſegne den Sei⸗ fenſieder!

Sichtlich thut er das. Seine acht Kinder, man ſieht ſie nur gern. Tage lang bin ich unter ihnen, und nirgends froher. Die Kleinen haͤn⸗ gen inniger an mir als an der Mutter, und wenn ſie ſich ſo, voll Sehnſucht und Zaͤrtlichkeit, an mein Herz ſchmiegen, dann moͤcht' ich nichts lieber ſeyn.