Teil eines Werkes 
2. Theil (1818)
Entstehung
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J. Das iſt eben das Ungluͤck, liebe Seele,

daß man das vergebens den Betrogenen predigt.

S. Sagen Sie ihr, daß ich Sie uͤberzeu⸗

gen koͤnne. Fuͤrchtete ich den Unwuͤrdigen nicht,

ſo waͤre das, ſchon am Tage meiner Herkunft geſchehn.

J. O thun Sie es jetzt. Er iſt in der

Stadt. Ich kehre indeß bei dem Herrn Paſtor

ein, der doch ohnfehlbar Ihr Vater iſt?

Mein Vater? lispelte ſie, und ward ſchnell duͤſter: mein guter Herr, nur meiner Schweſter Mann. Aber ſie werden dort willkommen ſeyn.

Gott mit Ihnen! ſprach ich, und lenkte nach der Pfarre hin. Der Paſtor war ſo eben zu ei⸗ nem Kranken abgerufen worden, Eliſens Schwe⸗ ſter ausgegangen, und einſam hatte ich, eine Stunde lang, unter dem. Schattenbaum vor dem Hauſe geſeſſen, als jenſeit des kleinen Teiches, der es von dem Waͤldchen ſchied ein weibliches

Weſen ſichtbar ward, das mit dem weißen Tuche

winkte. Den Rappen an der Hand, flog ich auf

einem buſchigen Pfade dahin, band das Pferd

Schillings Schr. 44r Bd. 2