Teil eines Werkes 
1. Theil (1818)
Entstehung
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30 Madonne, und ſtarrten lachend ihren erſchre⸗ ckenden Oheim an, welcher ſchnell verweilte, nicht wußte wie ihm geſchah und ſich endlich ſelbſt beſehen half. Ein Pagenſtreich! ſprach ein alter General und klopfte den Markis fanft auf die Schulter. Jetzt winkte der Mar⸗ ſchall, Paucken wirbelten, die Fluͤgel flogen auf. Auguſta, trat, von Himmelsgluth um⸗ floſſen, an ihres ſtolzen Vaters Hand in den Saal. Das weiße, ideale Gewand ſchwamm wie Morgenduft, um die vollendete Form, und wie Thau in Bluͤthenkelchen glomm das Di⸗ adem unter den goldenen Locken der Jungfrau. Voll Anmuth und Wuͤrde neigte ſie ſich ge⸗ gen den glaͤnzenden Kreis, warf dann einen bittenden Blick auf die rothgeweinten Augen der Aya, und eroͤffnete nun mit ihrem Bruder den Ball.

Schon ſeit Stunden tanzte man, noch hat⸗ te Angelo keiner Dame die Hand geboten. Am Pfeiler, wo ſie juͤngſt ihn weckte, lehnte der