Teil eines Werkes 
1. Theil (1818)
Entstehung
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95 den Hals ihrer Aya, und bedeckte mit ihren Schmerzens⸗Thraͤnen ſeine Perlen.

Aber zaubern kann ich nicht, meine theu⸗ erſte Auguſta. Nur beten und bitten, rathen und Sorge tragen, daß die holde, fromme Tochter nicht fehltrete, ihr Herz an keine ſterb⸗ lichen Goͤtter haͤnge und das unſterbliche Klei⸗ nod ihres Lebens nicht verwahrloſe. Die Buͤr⸗ gerinn gehoͤrt ſich ſelbſt, die Fuͤrſtentochter dem Staate, dieſe muß verſchmaͤhn, was jene hoch begluͤckt, und ſich willig aufopfern, wo ihr Recht die Rangloſe vor Opfern ſchuͤtzt. Um dieſen Preis gehoͤlen Sie dem Thron, dafuͤr werden Sie die Mutter von Landesvaͤtern, und Koͤnigsbraͤuten. Nur heftiger weinte Augu⸗

ſte, und druͤckte das gluͤhende Antlitz in den

Buſen der Graͤfinn.

Ach, ſo manche kleine Sorge hatte dieſe bereits mit ihrem Lieblinge getragen, ſo man⸗ che Grille weggeſcherzt, ſo manches Unheil zum Beſten gekehrt. Aber dieſer ernſte Kummer

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