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Sie ſeinen Erwartungen vorkamen und daß Sie edel ſind, wie Ihr Geſchlecht.
O, truͤg' ich noch den Saum dieſes Ge⸗ wandes! lispelte Angelo. Die Aya trat ins Zimmer. Auguſte reichte dem Markis die Hand zum Kuſſe, und dankende, ſeelenvolle Blicke folgten ihm.
Nun, meine Durchlaucht, ſprach die Graͤ⸗ finn und legte traulich ihre Haͤnde auf die ver⸗ ſchlungenen Arme der Sinnenden: welche Ant⸗ wort kann ich bringen? Bedachten Sie wohl? Eine regierende Frau! Im kleinen zwar, aber doch Herzogin, und wenn ihm nun auch der Mahler ſchmeichelte—
Quaͤlen Sie mich nicht, gute Graͤfinn!
Bon dieu! wie koͤnnt ich das!
Ich lieb' ihn nicht—
Das faͤnde ſich! 3
Und faͤnd' es ſich nicht, wie dann?
Wo Pflichten ſprechen, meine theuere, ge⸗
liebte Prinzeſſinn, da muß das arme Herz
J


