Teil eines Werkes 
1. Theil (1818)
Entstehung
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ſpiegelungen der ſchlauen Tochter getaͤuſcht, glaubt uns die Mutter uͤber dieſen Punkt laͤngſt einverſtanden und eigenſuͤchtig ſieht Ulrike in einem Benehmen, das aus Dank⸗ barkeit und Langmuth hervorgeht, nur den Triumph ihrer Reitze, und in mir einen ge⸗ feſſelten Sklaven, den man fuͤr den Nothfall groß zog.

Herr von Hallen, entgegnete Auguſte: op⸗ ferte dem Staate, in wichtigen, geheimen Angelegenheiten, ſein Vermoͤgen auf, und mein Vater ſcheint ſich deshalb fuͤr die Familie zu intereſſiren.

E. Mit Freuden entſpraͤch ich ſeinem Wunſche; ich bot Ulriken ſelbſt die Hand, aber der Geiſt ihrer Verſchmaͤhung ließ mich zugleich den Abgrund erblicken, in den mich die Gewaͤhrende ſtuͤrzen wuͤrde.

Mein Vater, antwortete Auguſte, und ihr

Herz trat in ihre Angen, mein Vater ſoll er⸗

fahren was Sie thaten, ſoll es wiſſen, daß