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In reitzender Betroffenheit ſtanden ſie ſich jetzt, von Zeugen verlaſſen, gegenuͤber. Au⸗ gelo bat mit traulichem Freimuth um die Er⸗ laubniß, kuͤnftig in ihrer Naͤhe wohnen zu duͤrfen, und Amalie erhob, als er noch eine Weile fortgeſprochen hatte, die braunen Augen, dankte ihm fuͤr den Beiſtand von geſtern und ſprach mit Waͤrme von dem Glanze des Feſtes
und der engelſchoͤnen Prinzeſſinn. Di Amone
druͤckte durch die Bemerkung, daß er ſie dieſer ungemein aͤhnlich finde, die kaum erhobenen Augen der Schuͤchternen von neuem zu Boden, fand dann, um ſie zu verſoͤhnen, die Ausſicht in ein enges Gaͤßchen angenehm, die Zimmer geraͤumig, den ungeheuern Zins, mit welchem ihn der Hof⸗Fourier bereits bekannt gemacht hatte, maͤßig genug, und waͤhrend dem er ſo, lobend und beifaͤllig, die Zerrbilder eines alten Thuͤrſtuͤcks anlaͤchelte, flogen Amaliens Blicke uͤber das glühende, adelreiche Antlitz des Si⸗ zilianers, an der edlen Geſtalt herab. Ihr


