Teil eines Werkes 
1. Theil (1818)
Entstehung
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bereits um den Nahmen des langen, jungen Herrn, mit dem reichen Achſelbande, mit der Adlernaſe, und den blitzenden Augen gefragt. Je naͤher er eben kam, je hoͤher ſchlug ihr Buſen, je baͤnger ward ihr um das Herz, und eilig fluͤchtete ſie, als ſeine Tritte auf dem Vorſaale ſchollen, in ihr heimliches Stuͤb⸗ chen. Vernimm mein Wort, fluͤſterte der ein⸗ tretende Onkel. Dein geſtriger Platz⸗Major wird unſer Hausgenoſſe, laß Dir's geſagt ſeyn. Wie Staub und Aſche gebehrde Dich, Malchen und fuͤhr ihn durch alle Zimmer; ich muß aufs Schloß.

Aber, beſter Onkel, ſtotterte die Beklom⸗

mene, ich weiß mich noch ſelbſt hier nicht zu finden. Mein Haus iſt kein Jrrgarten! er⸗ wiederte der Hof⸗Fourier, oͤffnete die Thuͤr, ſtellte dem Markis das Maͤdchen unter tiefen Verbeugungen vor und eilte zu dem Kuͤchen⸗ meiſter, der ihm von einer Tuuͤffel⸗Paſtete geſagt hatte.