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Siegfrieds Angelo.
Der Tag grauete, die Lichter verloſchen, hold wie der Morgen lehnte Angelo, in Schlaf ver⸗ ſunken, an einem Pfeiler des fuͤrſtlichen Tanz⸗ ſaals. Di Amone, rief der Pagen⸗Hofmei⸗
ſter; ſo erwachen Sie doch!
Traͤumend oͤffnete er die dunklen Augen, und ſtarrte die Damen an, welche ſich rund um den Schlaͤfer verſammelten. Di Amone! lispelte eine Silberſtimme, und laͤchelnd fragte er: Wer tanzt denn noch?— Die Morgen⸗ Horen! erwiederte Auguſta, und zog leiſe, doch vergebens an ihrem Mantel, welchen er immer feſter ans Herz druͤckte. Noch einmal ſprach ſie ſeinen Nahmen aus, der Floͤtenruf


