Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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dieſe Mißverhaͤltniſſe uͤber ihn braͤchten. Seitdem war Enewold verſtummt und ver⸗ ſchollen und jede Nachfrage blieb unbefrie⸗ digt. Heute endlich, nach dem Verlaufe von fuͤnf Jahren, lief ein Brief von ihm aus ſeiner Heimath ein; er ſchrieb: Verehrter Oheim! 3

Der verlorene Sohn ſteht endlich wie⸗ der am vaͤterlichen Hausaltare und mir wie jenem zu Ehren, ward ein Kalb ge⸗ braten ein Hirſchkalb uͤberdies und mit vollkommenem Appetit verzehrt. Geſon⸗ nen, Ihnen, des naͤchſten, das fertige, vielleicht des Druck's und Nachdruck's wer⸗ the Tagebuch zu uͤberſenden es Ihnen ſelbſt, im letzteren Falle, dankbar und ehrerbietig zuzueignen, deute ich, fuͤr jetzt, nur fluͤchtig an, was in dem gedachten Werke handbreit zu finden iſt. Es ging mir naͤmlich, als dem neugebackenen Gold⸗

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