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Herz. Sie ſank, von dieſem Drangſal uͤbermannt, an ihre Bruſt und weinte ſich aus. O, wie vollgluͤcklich wirſt Du ſeyn, ſagte ſie: im Arme eines innig ge⸗ liebten, dieſer Liebe wuͤrdigen Mannes— im Segen des Mittelſtandes— im Schoce ße des Stillebens— im Genuſſe eines Auskommens, das eben fuͤr die Nothwen⸗ digkeit hinreicht, noch Wuͤnſche uͤbrig laͤßt, noch Genuͤſſe fuͤr den Feiertag bietet, an Werkeltagen emſiges Weben und Streben zur Pflicht macht. Ich, meine Tina! ſtehe dagegen, ſchon jetzt uͤberſaͤttigt, mit leerem Herzen und erzwungenem Frohſinne, zwiſchen prunkenden Scheinguͤtern, und das Verlangen der Sehnſucht und die Suͤßigkeit der Befriedigung bleiben fern, weil mir jeder Morgen den Ueberſchwang des Entbehrlichen darreicht und ach! das wahre Gut— verweigert.


