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und ein ſelbſt gedichtetes Liedchen von der Gunſt der Charis und dem heiligen Feuer der Gemuͤthlichkeit. Selbſt Rudolf, der erſtgeborene, verwilderte Sohn, ſandte aus der Ferne einen ruͤhrenden Gluͤckwunſch ein und Tinchen ordnete und umſchlang die Angebinde mit Ranken von Immergruͤn. Es ſchlug ein Uhr; der Vater mußte nun aus der Kanzlei heimkehren; das Leib⸗ eſſen war aufgetragen; die Kinder ſahen ihm voll Ungeduld entgegen, doch kam, nach langem Harren, nur ſein gebetener,
vieljaͤhriger Herzensfreund, der Advocat
Reifers. Er beſah, zum Tiſche hinge⸗ drängt, das Gaͤrtchen, er las, mit naſſen Augen, Tina's Lied, Herrmanns Vers und ſprach, erſchuͤttert:
Ich danke Euch in des Vaters Na⸗ men und ſegne, an ſeiner Statt, die gu⸗
ten Kinder, denn man hat ihn, einer
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