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res verreiſten Gatten, die Buͤchſen und Kaͤſten der Offizin anſtreichen und den verblichenen, faſt unlesbaren Denkſpruch— Ars longa, vi- ta brevis— uͤber der Glasthuͤr, wieder auf⸗ friſchen und vergolden. Nur bitte ich mir aus, ſagte ſie zu dem Mahler: daß Sie das erſte, garſtige Wort durch ein anſtaͤndigeres erſetzen; hier iſt das Woͤrterbuch. Der Mahler ſuchte und fand, ſchrieb und vergoldete: der Hausherr kehrte heim, verwunderte ſich und las— Anus longa, vivat brevis!
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Ein Sterbender ſprach zu ſeiner Gattin— Du kannſt nun immerhin dem Bewußten die Hand reichen; er iſt wohlhabend und Dir dieſe Entſchaͤdigung fuͤr den Verluſt Deines Rufs ſchuldig.
Dem Bewußten? fragte ſie ſeufzend: wel⸗ chen meinſt Du denn, mein Engel?


