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den Erſcheinung bekannt zu machen und in der folgenden Minute ſtand der Vater vor uns. Julie, ſagte er: hier iſt ein Brief an Dich, den ich ohnfern der Gartenthuͤr an der Erde fand.
In der Vorausſetzung, daß er ihn bereits geleſen habe, entgegnete ich mit der Offenheit, an die man uns fruͤher, durch eine Reihe von Pruͤfungen und Strafen gewoͤhnt hatte— Er iſt vom Landrath Bender, der mich heirathen will.— Ey, ſieh doch! fiel er ein: da wirſt Du den Vater wohl in das Vertrauen ziehen muͤſſen?
Wie billig, guter Vater! leſen Sie— Er brach ihn auf und ſeine Stirn verfinſterte ſich von Zeile zu Zeile, bis zum Grolle der Erbitte⸗ rung. Furchtbarer war er mir nie erſchienen.
Der Landrath ward zum Leutnant! ſagte er: zum Tollhaͤusler vielmehr, der erſt von Ehrfurcht, dann von Leidenſchaft, zuletzt von anbetender Liebe ſchwatzt. Vermuthete, natuͤr⸗ liche Fruͤchte des geſtrigen Balles. Ich will


