Teil eines Werkes 
4. Theil (1811)
Entstehung
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Hoͤrerin ich im Geiſt und in der Andacht war. Der Vater ſaß ja tief im Spiel und durch ein Zimmer von der Frevlerin geſchieden, die aͤl⸗ tern Damen gleicher Maßen, mein Tantchen ging mit einigen ſorgfaͤltigen Muͤttern ab und zu und laͤchelte mich unterweilen wohlgefaͤllig an. Ich zaͤhle noch jetzt dieſe Stunden zu den ſuͤßeſten und genußreichſten meiner Jugend, der Gipfel der begluͤckten Liebe ſelbſt hat keine ſuͤ⸗ ßern, und nur ihr Morgenroth traͤgt reines Gold im Munde. Nicht erſt ſeit heute, ſag⸗ te er jetzt: wird mir das Gluͤck, Sie zu be⸗ wundern. Neine Fenſter uͤberſchauen einen Theil Ihres Gartens, und jede Kirchen⸗Pa⸗ rade verſchafft mir den Genuß, eine Heilige beten zu ſehn. O, dieſer Anblick erhebt ein Herz, das ſich, Trotz der Rohheit des Beru⸗ fes, den Sinn fuͤr das Hoͤhere und Goͤttliche erhielt.

Der Himmel weiß was ihm darauf erwie⸗ dert ward. Ich ahnete nur, daß mein Laͤ⸗ cheln mit dem empfohlnen der Tante nichts ge⸗