Teil eines Werkes 
4. Theil (1811)
Entstehung
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ſo harmlos als ob er mich ſein liebes, goldnes Toͤchterchen genannt habe und huͤpfte zu der Tante hin, die ihre uͤbertroffene Erwartung laut werden ließ und mir den lieben Goldtoch⸗ ter Nahmen mit ſuͤßen Blicken zugeſtand. Der Kreis der Damen wetteiferte, den Zoͤgling des Tantchens durch aͤhnliche Aufmunterungen zu erquicken, die Praͤſidentin kuͤßte mir die Stirn, ſie ließ ſich herab, eine Kleinigkeit an meinem Haarputz zu verbeſſern und ruͤhmte die Wahl ihres Sohnes, des Kammerherrn, der ſo eben einen Polniſchen Tanz mit mir auffuͤhren wollte.

Ich wallte hin, an ſeiner Hand. Vor ung der weite, leere Raum, zu meiner Rechten die glaͤnzende Reihe der Zuſchauer, zur Linken der ſchoͤne Graf mit dem Honigwort auf der Lippe, das der erhebende Wirbel der Pauke, das der ſchmetternde, mein Innerſtes erſchuͤtternde Ton der Trompeten uͤbertaͤubte. Meine Wangen gluͤhten, mein Herz ſchlug an die Bruſt und auf des Vaters Antlitz rang der Verdruß uͤber dieſe Freigeiſterei mit dem geſchmeichelten Stol⸗

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