Teil eines Werkes 
4. Theil (1811)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

S. Fuͤrchten Sie das nicht! Was wir beguͤnſtigen, ſcheint unentbehrlich und mein Vater befindet ſich in dieſem Falle.

Die Aeuſſerung klang faſt zweideutiger als die Guͤte. Romano erroͤthete.

Sie ſind des Grafen Liebling! fuhr ſie fort, nun wagt ſich eine Neben⸗Buhlerin in die Schranken.

E. Des Grafen Gunſt duͤrfte wohl ſchwerlich die Liebe des Vaters beeintraͤchtigen und Ihr gerechtes, mit jener Liebe bis zum Ueberſchwang geſaͤttigtes Herz, wird mir ſein Wohlwollen goͤnnen und zugeſtehn.

Aber mein Gott! ſagte ſie, abbrechend und zu dem Fluͤgel hingewandt Wer ſoll hier Noten leſen und den Teyt erkennen? Mein gu⸗ ter Vater haͤlt mich fuͤr die Erbin ſeiner Adler⸗ Augen Das Bett ſteht ja viel zu frei. Ich komme ſpaͤt zur Ruh, hier wuͤrde mich das Morgenlicht im erſten Schlafe ſtoͤren.

Jetzt trat ſie in das Neben⸗Zimmer und ſchlug, bei dem Aublick der Veſta, ein helles