Teil eines Werkes 
4. Theil (1811)
Entstehung
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te die ſchwellenden Kiſſen; das Rieſeln der ſei⸗ denen Decke ſprach ihn wie ein myſtiſcher Lie⸗ besruf an. Die fuͤßeſten Blumen des Gartens verhauchten jetzt ihren Wohlgeruch in dieſen Zimmern, Hesperiens Goldfruͤchte reiften vor den Fenſtern und in jedem Verſtecke trank ſich die Fliege den Tod.

Froh, wie ſein Gott am letzten Schoͤ⸗ pfungs⸗Tage, ſtand Romano vor dem vollen⸗ deten Werke, als ploͤtzlich ein Wagen in den Hof rollte. Das Fraͤulein! riefen die Bedien⸗ ten. Der Graf hielt eben Mittags⸗Ruhe, ſein Stellvertreter flog herbei; er hob die Ver⸗ ſchleierte herab, er fuͤhrte ſie in's Heiligthum und ſtellte ſich als den Geſellſchafter ihres Va⸗ ters vor. Sie warf den Staubmantel hinter ſich und ſprach Die Anhaͤnglichkeit mit der Sie ihm dienen, macht mich zu Ihrer Schuld⸗ nerin; wir wetteifern kuͤnftig hin, ich nehme Ihnen willig die Haͤlfte des ſanften Joches ab.

Eine zweideutige Guͤte, entgegnete Roma⸗ no, da ſie mich uͤberfluͤſſig machen wuͤrde.