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Eine Neuigkeit, lieber Romano! ſagte der Graf: meine Tochter, die Hofdame, ſchreibt mir ſo eben, daß ihr Verhaͤltniß zu den dorti⸗ gen Umgebungen immer druͤckender werde; ſie bittet dringend um die Erlaubniß, dieſes leidi⸗ ge Ehrenamt aufgeben und ſich unter den Au⸗ gen des liebenden Vaters und im Schooße des Landlebens erhohlen zu duͤrfen. Es iſt der ewige Hader des unreinen Geiſtes mit dem rei⸗ nen, der ſie forttreibt; der ſtille Grimm des Haͤßlichen gegen die Anmuth, des Ungeſtalte⸗ ten gegen das Ebenmaß; ſchreiben Sie ihr des⸗ halb den Gewaͤhrungs⸗Brief.


