165 ten auszuweichen, ging Charlotte jetzt zufoͤr⸗ derſt heim, damit der Braͤutigam, den ſie noch dort zu finden hoffte, nicht etwa verge⸗ bens auf dem gegebenen Stelldichein ihrer harre. Der Kriegsrath aber war, Kraft ſei⸗ ner Eile, laͤngſt bei den Buden angekommen, er kreuzte noch in jener Gegend, ſah den Gra⸗ fen nach dem Amthauſe wandern, ſah jetzt Charlotten, die ihm zu folgen ſchien, und folgte ſchleunigſt dieſen beiden.
Wenns moͤglich waͤre! dachte der Beaͤng⸗ ſtigte und was iſt unter dieſem Mond und im Verhaͤltniſſe der Verfuͤhrer zu den Verfuͤhrba⸗ ren ohnmoͤglich? Und damit ſchlich nun Fer⸗
dinand uͤber den Vorſaal und fand, wer ſchil⸗ dert ſein Entſetzen? fand hier den Grafen vor Charlotten hingeſtreckt, die wie der Engel des Erbarmens auf den dreifachen Ordens⸗ Ritter herab laͤchelte und ihn im Eifer ihres Mitleids aufzuheben ſtrebte. O, wie beklag ich Sie! ſprach das Maͤdchen und hing au dies Bedauern noch ein Dutzend liebreicher


