Teil eines Werkes 
3. Theil (1811)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

61

O, nehme Siet rief die Franzoͤſin, und knipp den Herablaſſenden in die Wange: neh⸗ me Sie, Mamſel! die Graf ſeyn ſchoͤn Jung, gut Jung, aimable gargon.

Schoͤn und gut? das find ich ſelbſt! dachte Chriſtine, duldete jetzt das reiche Ge⸗ ſchenk in ihrem Beſchluß, und gab ihm, auf das Zeugniß der Modehaͤndlerin, und von der bevorſtehenden Ehre geſchmeichelt, den Arm⸗

Er eilte ſchnell mit ihr durch ein Quergaͤße chen. Immer menſchenleerer ward es um ſie her, immer enger die Straßen, die Haͤuſer im⸗ mer unanſehnlicher. Chriſtine bemerkte das. Der naͤchſte Weg zum Gartenhauſe! verſicherte der Graf. Sie werden noch einige Freunde und Freundinnen bei der gnaͤdigen Schweſter finden. Nur unbefaugen, meine Gute, man haßt dort das Feierliche wie den Tod, wir aber wollen froͤhlich ſeyn, wie die Goͤtter!

Nir iſt recht bange! klagte Chriſtine: die vornehmen Damen werden uͤber meine Ein⸗

.„