Teil eines Werkes 
3. Theil (1811)
Entstehung
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lerin, gleich ſollen Sie bedient werden. Ich habe die ſchoͤnſten, weit und breit, ja gewiß⸗ lich! Jubelnd umarmten ſich die Kleinen; Chriſtine ſtarrte, nachdenklich, ein hoͤlzernes Ebenbild ihres Guͤrtel⸗Finders an, der Vater aber ſtuͤtzte ſich, einer Ohnmacht nahe, auf den Zauherſtab, welcher vorhin die dritte Hand ſo ſchnell von Tinchens letzter Rippe wegwies. Beſtohlen? rief die Geigenfrau, und hing ihre Waare ſchnell wieder in den Hintergrund: ja, das thut mir nun ſehr leid, Herr Paſtor. Meine Gulden! ſtammelte der aͤrmſte der Seelſorger. Sechs! Alle ſechs! Ey, das iſt hart! ſehr hart! Zu hart! Laut wein⸗ ten die Zwillinge, Chriſtine verbarg das holde Antlitz in ihrem Tuch, und wuͤnſchte ſich im Herzen den ſchoͤnen Soldaten herbei, der, wie ſie vertrauend hoffte, auf ihre Vorbitte dem gu⸗ ten Vater gewiß aus der Noth helfen wuͤrde.