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während ſie dem Prinzen Moritz, der ſich in der Nähe befand und über alle Vorgänge in Kenntniß erhalten wurde, von dem glücklichen Anfang der Expedition durch Feuerſignale Nachricht gaben. Inzwiſchen gab es in der Stadt Allarm und die Bür⸗ gerſchaft griff raſch zu den Waffen, um die Eingedrungenen zu vertreiben, wurde aber von dieſen mit Gewehrfeuer empfangen und abgewieſen. Die Beſatzung der Stadt, von Schrecken er⸗ faßt, dachte blos an Rettung und flüchtete, voll Feigheit, wofür Parma ſpäter einige Offiziere nach dem Ausſpruch eines Kriegs⸗ gerichtes enthaupten ließ. Indeſſen waren der Graf Hohen⸗ lohe und Prinz Moritz, auf die Nachricht vom Gelingen des Anſchlages mit einer ſtarken Truppenzahl und vielen edlen An⸗ führern raſch nach Breda gerückt, und hatten das Schloß beſetzt, während die Trompeter als Siegesmarſch die Melodie des Volksliedes blieſen:
„Wilhelmus van Nassouwen
Ben ik van duytschen bloed.“
Moritz drohte nun den Bürgern, die Stadt zu beſchießen, wenn ſie ihm dieſe nicht übergeben wollten. Die Drohung wirkte umſomehr, da die Bürger durch die Flucht der Beſatzung völlig preisgegeben wurden. Sie kapitulirten denn mit Moritz, übergaben die Stadt unter den Gehorſam für die Generalſtaa⸗ ten und ihn, und verpflichteten ſich, jedem Soldaten— Kopf für Kopf— einen zweimonatlichen Sold zu bezahlen, wofür ſie von der Plünderunzg verſchont blieben und die ſtädtiſchen Rechte und Privilegien behielten. Jenen Bürgern, welche die Stadt verlaſſen wollten, wurde das Recht des freien Abzuges zu⸗ geſichert; ſämmtliche Kirchen Bredas, bis auf eine, welche den Katholiken blieb, wurden für den reformirten Gottesdienſt be⸗ ſtimmt. Stattlich zog Moritz in das Erbe ſeines Hauſes(und das war Breda) ein, übergab dem kühnen Heraugiére


