Teil eines Werkes 
3. SupplementbandGeschichte des Abfalls der vereinigten Niederlande : 3. Band (1841) Von dem Feldzug des Jahres 1589 bis zum Waffenstillstand von Antwerpen 1609 / fortgesetzt von Eduard Duller
Entstehung
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wie ſie ſagen, in ſeine(Philipps) Arme werfen wollten.*) Der Geſandte erhielt ferner die Weiſung, auf eine geſchickte feine Manier(diestramente) die Rechte der Infantin zu inſinuiren und die andern Rechte, die man der Krone Spa⸗ nien entriſſen habe, zu vindiciren. Er ſollte ſich übrigens in der ganzen Angelegenheit mitguter Verſtellung(con bona disimulacion) benehmen, um das Terrain und die Stimmung der Gemüther zu erforſchen und zuſehen, welchen Effekt dies machen würde. Man ſieht aus dieſen Andeutungen, wie Phi⸗ lipp II. den Gedanken, den Beſitz Frankreichs an ſein Haus zu bringen, feſt hielt. Auch ſein Herz war bei die⸗ ſem Plane betheiligt. Jene Infantin, deren Nechte auf Frank⸗ reich zu inſinuiren, er ſeinen Geſandten anwies, war ſeine Tochter Iſa bella Klara Eugenia, für welche der ernſte, in ſich gekehrte Monarch die zärtlichſte Vorliebe hatte, mit wel⸗ cher er oft mehre Stunden der Nacht traulich beiſammen ſaß, die er ſich nach ſeinen Wünſchen herangebildet hatte, deren Geiſt ihn anzog, die manche ſeiner Regierungsgeſchäfte mit ihm theilte, vielleicht das einzige Weſen, von dem er in ſeinem freu⸗ denloſen Alter, in ſeiner königlichen Einſamkeit, Licht und Wärme für ſein Herz empfing.

Philipps II. Verhältniſſe zu Frankreich wurden dadurch ver⸗ wickelter, daß ſich Heinrich IV. an Eliſabeth von Eng⸗ land und an die vereinigten Provinzen um Unterſtützung wendete und ſie von beiden erhielt. Hier trat nun der alte Haß Philipps II. gegen Eliſabeth in friſcher Kraft wieder hervor

*)ils devroient, en traitant avec elle-(Sa Ma djesté)abandonner d'abord tonte mesfiance. Si pourtant ils ne veulen

ent point avoir re- cours à cet appuy, Sa M ajesté n'en

s moins leur amy et leur

protecteur dans l'oc Brief an Men doza bei Ca⸗

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