Teil eines Werkes 
2. Theil (1811)
Entstehung
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terrichtet hatte, freueten ſich beide des gelunge⸗ nen Anfangs, und ſahen dann in der eingetre⸗ tenen Krankheit Viktoriens ein trefflich gewaͤhl⸗ tes Verlaͤngerungs⸗Mittel ihres Aufenthaltes zu Druſenburg. Die Graͤfin legte dem Leibarzt jenen Rath, welchen er, zu Viktoriens Aufhei⸗ terung, der alten Baronin gab, in den Mund; ſie vernahm mit inniger Zufriedenheit, aus den Berichten des gewonnenen Heinrichs an Luiſen, wie ſchnell und gut man ſich gegenſei⸗ tig gefalle, wie thaͤtig Adolars Mutter dies Verhaͤltniß beguͤnſtige und ahnte nicht des Schickſals dunkles Spiel, das ihrer Plaͤne ſpottete und den Pfeil der Rache gegen ſie ſelbſt kehrte.

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Faltens Ruͤckkehr von der Beſchauungs⸗ Szene entriß die Sichere, ſammt ihrem Be⸗ ſchuͤtzer, dieſem getraͤumten Erfolge. Der Herzog faltete fluchend die Haͤnde, Sidonie aͤberließ ſich der Wuth ihres Ingrimms und