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Uutings Traum.
Als Uuting— erzaͤhlt Martini in der Chro⸗ nik chineſiſcher Kaiſer: noch unmuͤndig, den
Thron ſeiner Vaͤter beſtiegen hatte, uͤbergab er ſeinem Hofmeiſter Canquon, in der Stille, das Regiment, lebte drei Jahre lang, allen Freuden ſeines Alters entſagend, in einem Haͤuschen, das auf ſein Geheiß, neben der vaͤterlichen Grabſtäͤtte errichtet worden war, und bereitete ſich hier, im Geheim, auf ſeine gegenwaͤrtige Beſtimmung. vor. Außer dem Gebet, in welchem Uuting die himmliſchen Maͤchte um Weisheit und Maͤßigung und jede Fuͤrſtentugend anrief, vernahm man kein lau⸗ tes Wort von ihm. Der junge Kaiſer be⸗ harrte, ſelbſt nach Verlauf der langen Trauer⸗
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