Teil eines Werkes 
46. Band (1818) Blätter aus dem Buche der Vorzeit
Entstehung
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O, liebes Weib! rief er erheitert: Sieh, Dir gelingt, was ich verſuchte— Du troͤ⸗ ſteſt mich! Halte Wort! Hier iſt ein Brief, der Deine Staͤrke pruͤfen wird. Unſer Gut ward gepluͤndert und die Gebaͤude liegen in Aſche.

Das ſchoͤne Gut! rief ſie, erblaſſend: Deine Freude, Guͤnther! mein Sorgenfrei!— Gottes Wille geſchehe!

Amen! ſagte der Graf. Es ſiel ein Ka⸗ nonenſchuß auf dem nahen Walle, ſie hieß mich, zu der Mutter gehen. Ich weilte noch fuͤr einen Augenblick am Spiegel des Vorſaals, um das reiche Kleinod meines Halſes zu be⸗ wundern, denn mir war, als ſei ich gekroͤnt worden und im Beſitz eines unbezahlbaren Gutes. Ich fuͤhlte nun die Angſt der Reichen und was es ſagen wolle, die werthe, zieren⸗ de Habe, den geliebten Schatz, von den Ge⸗ fahren der Zerſtoͤrung bedroht zu ſehen. Zu meinem Troſte ließ ſich darauf rechnen, daß