21
ob die Halbſchied dieſer Gaben und das Herz des Gebers, mein Eigenthum geworden ſei.
Heute fand ich nun die Graͤfin, wie oben er⸗ waͤhnt ward, mit dem Einpacken dieſes Reich⸗ thums beſchaͤftigt. Sie fuͤhrte mich an ihren Nachttiſch, ſchlang unter Liebkoſungen, eine goldene, ihr Bildniß tragende Kette um mei⸗ nen Hals und ſagte mit dem Wohllaut der Zaͤrtlichkeit—
Zu Deinem Geburtstage, mein Julchen! Gern haͤtte ich ihn freundlicher gefeiert. Ich bitte Dich, bleibe gut und deinem Gott ge⸗ treu, denn nur die Wuͤrdige iſt ſchoͤn!— Selig Alle, die reines Herzens ſind!— Dar⸗ auf kuͤßte ſie mich, legte die Hand auf mei⸗


