Teil eines Werkes 
3. Theil (1822)
Entstehung
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nein, es gilt den Stiefvater und darum waͤh⸗ le Theodor. Kind, welche Hand ſoll jetzt die Tantte aufmachen?

Beide! rief das Kind: will meine Schaͤ⸗ fel haben.

Der iſt neutral, fuhr jene fort. Erloͤſe

Du nun ſeine Geſpielen.

Die Linke, ſprach ich: kommt vom Her⸗ zen, und das entſcheidet ja.

Die Linke alſo? fragte ſie beſtuͤrzt. Be⸗ ſtuͤrzt wie ſie, rief ich nein, warte noch.

Linke, Mutter, Linke! bat Theodor; la⸗ chend warf mir Emilie das weiße Schaͤfchen in den Buſen; ſie wuͤnſchte Gluͤck und be⸗ lobte die einbringliche Stelle, welche dem Freyer durch ſeines Goͤnners Huld gewor⸗ den war und ihn der Nahrung⸗Sorge uͤber⸗ hob; ich aber fuͤhlte mich bedraͤngt und ſchwankte.

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