Teil eines Werkes 
3. Theil (1822)
Entstehung
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Einem ſolchen? wohl! Vor Ihnen ſteht ein Mann, dem er fruͤher ſchon als ein ſol⸗ cher erſchien. Wir kannten uns von Ju⸗ gend auf, waren als Kinder Geſpielen, als Knaben Vertraute, als Maͤnner Freunde. Viel nahm er Ihnen, mir nahm er mehr!

Was nahm er Ihm denn? fragte ich Emilien, als er jetzt abgerufen ward.

Die Ehre! meine Freundinn, erwiederte dieſe mit einem Seufzer. Jetzt darfſt Du das erfahren. Entfernt von ſeinem Regi⸗ mente ſtand mein Schwager, am Schluſſe des letzten Kriegs mit einem Trupp auf Commando. Eines Abends tritt Huber, unverhofft, in ſein Quartier. Ueberraſcht, den lang entbehrten Freund zu ſehen, fliegt die⸗ ſer an ſeinen Hals. Du findeſt einen Fluͤcht⸗ ling, erwiederte der Beſucher: willige Buͤrg⸗ ſchaft fuͤr einen treuloſen Freund, treibt mich uͤber die Graͤnze. Koͤnnt ich ſie fuͤr den Au⸗