Teil eines Werkes 
3. Theil (1822)
Entstehung
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So hat er denn Ihre Achtung nicht ver⸗ ſcherzt? fragte ſie lauſchend.

Ich nehme, fiel ich entſchuldigend ein: ſeine Fehler fuͤr Krankheiten. Was ſind ſie mehr? Der Boͤswicht haͤtte getrotzt, als ich vor ihn trat, doch meine Erſcheinung reichte hin, ihn in die Tiefe einer hoffnungloſen Reue zu ſtuͤrzen. Laut und kraͤftig ſpricht noch ſein beſſerer Geiſt in ihm an, warum ſollt' ich, aus falſchem Stolze, dem Berufe, ſein En⸗ gel zu werden und dem Geheiße, wenn alles von ihm weicht, an ihm zu hangen, jetzt und eben jetzt, wo es die Probe gilt, entſagen?

Noch lange ſprach ich fort, immer lau⸗

ter, immer heftiger und verworrener, denn

die Gluth des Fiebers hatte mich umfangen, und hoffnungloſe Wochen ſchloſſen ſich an die⸗ ſe Nacht— Harmlos ſpielte mein Theodor, wenn ich, in lichten Zwiſchenraͤumen, aufſah, an der Mutter Bett, der Arzt und Emilie

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